Ab 8. Mai beliefert »The Transporter« die bundesdeutschen Kinosäle mit reichlich Blechschäden, One-Linern und all dem was einen erwartet, wenn sich ein Film nur durch die Produktion eines gewissen Luc Besson auszeichnet beziehungsweise wenn nur durch diesen Credit für diesen Film geworben wird. Man erinnere sich nur an »Taxi« und seinen Nachfolger. Damit ist bereits fast alles gesagt. Bleibt nur noch die Handlung: Profitransporter (Was ein toller Job!) bricht eine seiner supercoolen Regeln (»Öffne nie ein Paket!«) und macht so die alles verändernde Bekanntschaft mit einer jungen Chinesin (die Lieferung), die versucht, ihres Vaters Hauptgewerbe - den Menschenhandel - zu sabotieren. Außen hart wie Kruppstahl, innen aber zart wie Schmelzkäse, greift unser Transporter der nicht gerade unattraktiven Asiatin unter die Arme, der Rest ist Nahkampfchoreografie, noch unübersichtlicher als wir es von Jackie Chan gewohnt sind, ein paar Explosionen und sonstiger Einsatz diverser Projektile. Aber dank dieser gewalttätigen Melange sehen wir über ein großes schwarzes Loch namens Drehbuch hinweg und der Streifen erscheint nur noch halb so langweilig. Viel Spaß im Kino!