The Guru

Den jungen Inder Ramu Gupta lockt Amerika. Schon als kleines Kind hat er sich im Kino heimlich von der Bollywood- zur Hollywood-Vorstellung geschlichen. »Grease« war dort zu sehen - mit indischen Untertiteln. Als Erwachsener (Beruf: Macarena-Tanzlehrer) hört er von einem Cousin in den USA mit seinem roten Mercedes-Benz-Cabriolet und hippem Penthouse. Reichtum. Der amerikanische Traum. Der jedoch stellt sich als das heraus, was er ist, nämlich nur ein Traum. Kaum hat er als Kellner in einem indischen Restaurant angefangen, wird er wieder gefeuert. Doch nun will er erst recht seinen Traum verfolgen, nämlich Schauspieler werden - ein Star. Deshalb sucht er sich die nächstbeste Anzeige in der Tageszeitung heraus und landet versehentlich in einer Pornoproduktion. Wenn man jedoch ins Filmgeschäft einsteigen will, sollte man keine Rückzieher machen, denkt er sich, scheitert aber trotzdem an fehlender Erektion. In einem Gespräch mit der Darstellerin Sharonna (Wer wohl: Heather »Schublade« Graham) offenbaren sich ihre philosophischen Sex-Weisheiten, die bei Ramu auf offene Ohren stoßen.

Sein ehemaliger Arbeitgeber versorgt eine dekadente Upperclass-Feier und stellt auch einen Guru gegen hohe Bezahlung, der sich allerdings vor seinem Auftritt vor der feinen Gesellschaft besäuft und untauglich wird. Da Ramu zufällig zugegen ist, wird er erpresst. Wenn er seinen Arbeitsplatz wiederhaben will, soll er in das Guru-Kostüm schlüpfen und der wartenden, feinen Meute ein paar Weisheiten stecken. Das tut er auch und vermittelt ihnen Sharonnas erleuchtende Losungen. Die High-Society ist begeistert und Rammy wird zum »Super-Guru« - bekannt und betucht, ohne finanzieller Beteiligung Sharonnas. Doch sein Gewissen und seine Gefühle für Sharonna knabbern an ihm.