Was waren das noch für Zeiten, in denen »Saturday Night Live« noch Komiker-Legenden wie Chevy Chase, Dan Aykroyd oder die Belushis hervorbrachte!? In »Animal - Das Tier im Manne« spielt Rob Schneider, ein Mitglied der aktuellen SNL-Truppe, der nicht annähernd so witzig ist, wie seine Vorgänger, die tierische Hauptrolle, wobei er wiederum seinen Kollegen Tim Meadows (»The Ladies Man«), an Komik gemessen, haushoch überragt.
Zur »Handlung«: Polizistenaspirant Marvin Mange (Co-Autor Rob Schneider) baut einen gefährlichen Unfall. Endlose Kilometer mit seinem Auto in die Tiefe gestürzt, findet ein verrückter Professor den Verletzten und flickt ihn mit diversen Tierorganen wieder zusammen. Daraufhin (ohne von der Operation zu wissen) legt er im Alltag merkwürdige Verhaltensweisen, die selbstverständlich denen von Tieren ähneln, an den Tag, die ihm aber auch praktischerweise zu einem Karriereschub verhelfen. Nun als vollwertiger Polizist unterwegs, versucht er, der Naturfreundin, Tierschützerin und Vegetarierin Rianne (Colleen Haskell) nahe zu kommen. Das alles - garniert mit Klamauk und Gags, die nicht immer zünden, Filmzitaten, einer Vielzahl Schweinereien und der Definition eines »Running« Gags - ist bereits die gesamte Story! Ja! Mehr würde den ganzen Film erzählen ... was auch nicht sonderlich schlimm wäre, denn dieses Lichtspiel ist wirklich kein Muss. Co-Produzent ist übrigens Adam Sandler, der auch einen kleinen Auftritt hat. Sandler selbst hat auch schon bessere Filme hinter sich und das überträgt sich auch auf seine Produktionen. Fazit: Wenn man bei der Auswahl eines Kinobesuches schon in den unteren Schubladen kramt, ist dieses Machwerk »The Ladies Man« auf jeden Fall vorzuziehen! Ansonsten echt saublöd!