Meg Altman (Jodie Foster) zieht mit ihrer Tochter Sarah (Kristen Stewart) in eine Luxuswohnung, in der sich ein sogenannter Panikraum befindet, der im Falle eines Einbruches Schutz bieten soll. In der Nacht, in der die beiden Quartier beziehen, geschieht auch schon eine solche Privatsphäreninvasion. Nur leider wollen die kriminellen Besucher (unter anderem Forest Whitaker) etwas, das im hochsicheren Refugium selbst zu finden ist: Papier im Werte von mehreren Millionen US-Dollar. Gesundheitliche und technische Probleme verkomplizieren das Ganze ...
Wenn einer der genialsten Regisseure Neu Hollywoods ein Team versammelt, dem unter anderem eine der fähigsten Schauspielerinnen, die sich in letzter Zeit zudem recht rar macht, und der Meister lakonisch-düsterer Filmmusik, Howard Shore, angehören, bekommt man eine spannende Kombination zu sehen, die das wahre Highlight des Kinojahres 2002 darstellt. Wer allerdings einen »typischen« Fincher erwartet, hat sich verschätzt. Es gibt keine großen Überraschungen und das, was wir an David Finchers früheren Filmen lieben, ist eher selten anzutreffen. Trotzdem: ein geniales, klaustrophobisches, nicht-zu-verpassendes Kammerspiel im Sinne des Wortes.