Nachts im Park

Seit dem Tode seiner Frau ist der von Heino Ferch gespielte Arzt verständlicherweise ziemlich alleine und sucht sexuelle Befriedigung beim allabendlichen Bespannen seiner Kollegin (Heike Makatsch). In der Nähe (im Park) wird gleichzeitig eine Frau umgebracht - der sechste Mord in der Karriere eines Serienkillers. Deshalb richtet sich der Verdacht zunächst auf unseren Helden. Nach seiner Verhaftung flieht er mit einem Polizeipsychologen als Geisel und schickt sich an, den wahren Täter zu finden ...

Dass der deutsche Film auch Perlen hervorbringt, hat unter anderem jüngst Tom Tykwer mit »Heaven« bewiesen. Dieser Krimi von Uwe Janson ist allerdings todlangweilig! Genau wie die grässliche Filmmusik, die zwischen offensichtlichem Basic-Instinct-Plagiat und unangebrachtem Break-Beat schwankt. Heino Ferch spielt passabel und Bela B. Felsenheimer möchte wohl immer noch gerne in einem Quentin-Tarantino- oder John-Woo-Film mitspielen. Allerdings macht Heike Makatsch in ihrer Rolle eine bessere Figur als in ihrem Zombie-Part in »Resident Evil«.