1876. New York, New York, USA. Leopold Alexis Elijah Walker Gareth Thomas, Third Duke of Albany (Hugh Jackman) - seines Zeichens Erfinder des Personen- und Lasten-Aufzuges - ist bei einer Einweihungsfeier der Great East River Bridge zugegegen und wird dort auf Stuart Besser (Liev Schreiber) aufmerksam. Der nämlich ist mit einer Mikrofilmkamera zugange, was im neunzehnten Jahrhundert doch etwas merkwürdig erscheint. Später bemerkt ihn Leopold wiederholt auf einem Fest in seines Onkels Haus. Nach einer Verfolgung stürzt sich Stuart in den East River. Bei Leopolds Versuch, ihn zu retten, fällt er mit ihm. Und zwar durch einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum. Mikrofilme gibt es normalerweise erst ab dem zwanzigsten Jahrhundert und zu Beginn des nächsten findet sich unser Gnaden nun auch wieder. In dieser, unserer Zeit macht er auch mit Stuarts ehemaliger Freundin Kate McKay (Meg Ryan) Bekanntschaft, in die er sich im Laufe seines Aufenthalts verliebt ...
Zeitreiseromantikkomödie. Das ist das Wort, welches man zur Beschreibung des Filmes von »Copland«-Regisseur James Mangold benötigt. Als einfache Romanze wäre der Streifen durchschnittlich. Ausgewogen - nicht zu viel Schnulz und nicht allzu niveauloser Humor. Interessant macht das Ganze hingegen der Aspekt der Zeitreise und die unvermeidlichen Kultur-»Schocks«. Leopold macht nämlich ob seiner gewählten Ausdrucksweise und seinen Manieren feiner englischer Art auf die Damenwelt mächtig Eindruck. Aber auch seine bizentennialen Fähigkeiten, wie das Reiten eines Pferdes helfen ihm im Jahre Zweitausendeins weiter. Und natürlich kollidiert er auch ein wenig mit den historischen und kulturellen Entwicklungen seit dem Viktorianischen Zeitalter. Die Great East River Bridge heißt nun Brooklyn Bridge und auch Alltägliches, wie Toaster, Fernsehen und der Rhythmus des heutigen Großstadtlebens sind ihm fremd. Nette Story mit ein paar Ungereimtheiten (Wie kann jemand aus dem Jahre 1876 schon von Jack the Ripper wissen, wenn der erst zwölf Jahre später in Aktion tritt?), bekannten Gesichtern und obligatem Happy-End.