Zwei Frauen - die eine erfolglose Schauspielerin, die andere gestresste Ärztin - belauschen nach gemeinsam verbrachtem Abend zufällig das Handy-Telefonat eines überaus Unfähigen, der eigentlich bei einem Bankraub Schmiere stehen sollte. Stattdessen zieht er es vor, die Pläne seiner Bande seiner Gesprächspartnerin groß und breit zu erklären. Die angetrunkenen Verbalvoyeurinnen Shannon (Minnie Driver) und Frances (Mary McCormack) beschließen, das Verbrechen der Polizei zu melden. Diese nimmt die beiden jedoch nicht ganz ernst, was in der nächtlichen Hektik im Foyer des Polizeihauptquartieres und wegen der Alkoholisierung der Zeuginnen durchaus zu verstehen ist. Am Tag darauf erfahren die beiden durch televisionäre Übertragung von dem Bruch - und der Beute. Satte zehn Millionen Pfund. Nun schmieden sie einen Plan, der zunächst nichts anderes als Erpressung vorsieht. 300.000 £ dürften drin sein, wenn die Freundinnen Schweigen bewahren sollen. Doch die Kriminellen wollen das Geld natürlich behalten und so wird versucht, die Frauen, die sich als männlicher Erpresser ausgeben, zu beseitigen ...
Aber es wäre keine Krimikomödie, wenn das klappte. Nach einem eher lahmen Anfang bekommt Mel Smiths Film richtig Fahrt, wird zunehmend lustiger und spannender. Der hervorstechende Unrealismus (Zwei Frauen legen sich mit Londons Unterwelt an.) ist zu Gunsten des Komödienanteils zu ignorieren. Dann kann man sich getrost dem leicht anspruchslosem Vergnügen hingeben. Das Thema Frauen-Power ist für heutige Verhältnisse zwar etwas zu plakativ dargestellt, aber die Schauspieler überzeugen und der spaßige Teil des Streifens überwiegt.