Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis

Es fängt vielversprechend an - wie ein Abenteuerfilm à la »The Mummy« oder einer der Streifen der Indiana-Jones-Trilogie. Doch nach ein paar Minuten Film schon verfault die Bullyparade-Produktion wie Dönerfleisch im Magen. Nicht mehr lange und es endet als schließmuskelstreifendes Stoff- und Energiewechselendprodukt. Örkan un' Scheteffan bewohnen diesen Film, diesen Haufen Mist, und müssen die gesamte Menschheit - ausgerüstet mit Dönerspieß, Super-Soaker und der Intelligenz eines Dönertiers - retten. Endlich mal ein Filmtitel mit Aussage und Inhaltsangabe: Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis ... und nebenbei entdecken Sie noch eine in ihnen schlummernde brontal-übersinnliche Macht; Star-Wars-Anleihen gibt es nämlich zuhauf in Axel Sands Lichtspielplatz.

Die talentlose Bettina Zimmermann (als Mesopotamierin Tana) ist zuweilen recht hübsch anzusehen und Corinna Harfouch brilliert als ausklinkende Antiaggressionstherapeutin, doch sonst hat der Film außer seiner ausgereizten, penetranten Kanak-Sprak nichts zu bieten, was einen dazu verleiten könnte, teures Geld für Kinokarten zu verschwenden. Erkan Maria Moosleitner und Stefan Lust repetieren nicht nur das »Konzept« ihres ersten Leinwandvergehens, nein, sie recyclen sogar (»Die Mauer muss weg, die Mauer muss weg!«) - dem Scheißendreck!